Norddeutsche Meisterschaften
Einzeldisziplinen

Schüler M/W 15, M/W A-Jugend
Jüterbog,
16. und 17. August 2003

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Mit Yannicka, Annika, Hendrik und Jan im Auto startete ich am frühen Samstagmorgen zu einer langen Fahrt zu den Norddeutschen Meisterschaften ins südlich von Berlin gelegene Jüterbog. Kurz nach einer von uns eingelegten Rast saßen wir für eine Stunde in einem Stau auf der Autobahn fest. Nur ein angrenzende Maisfeld, das von ganzen Busladungen zur Verrichtung ihre menschlichen Bedürfnisse und zur Mitnahme von ein paar Maiskolben aufgesucht wurde, sorge für Abwechslung.

Schließlich kamen wir aber doch noch rechtzeitig ins nett gelegene Stadion, in dem die Wettkämpfe schon in vollem Gange waren.

THW Ergebnisse
Stabhochsprung Jhg Leistung Platz Bem
Kappelmann,Yannicka 88 2,80 5 PB, VR
Gröning,Annika 89 2,60 7
Diskuswurf 1kg
Gröning,Annika 89 27,41 5  
Kappelmann,Yannicka 88 24,00 9
Kugelstoß 3kg
Gröning,Annika 89 10,67 10 PB
Kappelmann,Yannicka 88 10,56 11 PB
Speerwurf, 600g
Schwarz, Hendrik 88 37,42 12
Sperrwurf, 800g
Kokott, Jan 87 50,53 5

 

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bei Klaus-Michalski

Jan begann mit dem Speerwerfen bei der männlichen Jugend A. Leicht beeinträchtigt durch eine noch nicht völlig abgeklungene Armverletzung musste er sich mit einer Weite von knapp über 50m zufrieden geben. Dies bedeutete am Ende den 5. Platz.

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Zeitgleich mussten sich die Mädchen der Stabhochsprungkonkurrenz der Altersklasse W15 stellen. Schon beim Einspringen beeindruckten viele der anderen Teilnehmer mit ihrer guten Sprungtechnik. Wie unsere Mädchen erfuhren, besuchen viele von ihnen ein Sportgymnasium mit sehr guten Trainingsmöglichkeiten. Umso bemerkenswerter ist daher der 5. Platz den Yannicka mit übersprungenen 2,80m - ein neuer THW-Vereinsrekord - erreichen konnte. Nach einigen Problemen bei niedrigeren Höhen schien plötzlich alles zu passen und die Sprünge wurden immer besser. Erst bei der Landerekordhöhe von 2,90m scheiterte sie dreimal. Annika begann den Wettkampf sehr sicher, hatte im letzen Versuch über 2,70m aber etwas Pech, denn obwohl sie mit dem Körper sehr hoch über die Latte flog, riss sie diese mit den Armen noch herunter. Dennoch freute sie sich, denn dieser Sprung hatte ihr durch das Flugerlebnis besonderen Spass gebracht. Am Ende belegte Annika mit übersprungenen 2,60m den 7. Platz.

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dsc00111.jpg (45880 Byte)Hendrik war erst zum Abschluß des ersten Tages mit dem Speerwerfen an der Reihe. Trotz guter Technik wirkte er nicht mehr so explosiv und musste sich mit einer Weite von 37,42m begnügen. Damit erreichte er leider nicht den Endkampf, konnte dafür aber Zeuge einer spannenden Endscheidung werden. Denn erst im letzten Versuch konnte Janne Niclas Zunker (LG Alte Salzstraße) mit neuem Landesrekord von 61,15m, den Titel nach Schleswig-Holstein holen.

Abends fuhren wir dann in die ca. 45km entfernte Lutherstadt Wittenberg, wo wir in der Jugendherberge im Schloss untergebracht waren. Da an diesem Abend in Wittenberg eine Erlebnisnacht mit unterschiedlichen künstlerischen Darbietungen in vielen historischen Gebäuden durchgeführt wurde, konnten wir sogar noch ein kulturelles Angebot genießen.

dsc00130.jpg (56434 Byte)Nach kurzem Schlaf mit einigen Unterbrechungen machten wir uns früh am Morgen dann wieder auf den Weg nach Jüterbog um noch einen der wenigen Parkplätze nahe am Stadion zu erwischen. Während sich Jan und Hendrik, die beide nicht mehr antreten mussten, von der kurzen Nacht erholten, stand für die Mädchen zunächst das Diskuswerfen und anschließend Kugelstoßen auf dem Programm.

Beim Diskuswerfen wirkten dann sowohl Yannicka als auch Annika noch etwas müde, vielleicht waren sie auch nur beeindruckt von den guten Wurfversuchen ihrer Konkurrentinnen beim Einwerfen. Am Ende schlugen sich beide etwas unter Wert, denn mit etwas Glück und dem Erreichen ihrer bisherigen Bestleistungen hätten bessere Platzierungen herauskommen können. So verlor Annika den 4. Platz erst im letzen Durchgang und Yannicka verfehlte als 9. den Endkampf nur knapp.

dsc00132.jpg (55369 Byte)Das Kugelstoßen verlief zunächst ähnlich wie das Diskuswerfen. Die Konkurrenz glänzte beim Einstoßen mit großen Weiten. Doch anders als beim Diskus konnten unsere THW-Mädchen hier ihre Bestleistungen zum Teil deutlich steigern. Leider reichte auch diese Verbesserung bei beiden nicht zur Qualifikation für den Endkampf.

Dafür konnten wir uns relativ früh wieder auf den Rückweg nach Kiel machen, der zwar recht heiß, aber zum Glück ohne unvorhergesehene Stillstände verlief. In Erinnerung bleibt ein Wettkampf, bei dem leider im Stadion nicht so richtig Stimmung aufkam, einige komischen Geschichten am Rande des Wettkampfs, die teilweise absonderliche Aussprache der Stadionsprecher und nicht zuletzt der Besuch und die Übernachtung in der Lutherstadt Wittenberg.


Für einen Teil der  Bilder bedanken wir uns bei Stephan Take aus Büdelsdorf:

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