Offene Kreismeisterschaften KLV Segeberg
Kreissporthalle Segeberg
11.1.2004

Linda Flöthe und Dirk Riekmann waren die einzigen Athleten des THW Kiel, welche die offenen Kreismeisterschaften des KLV Segeberg zu einem Test für die Landesmeisterschaften am kommenden Wochenende nutzten. Leider blieb die gesamte Teilnehmerzahl deutlich hinter dem Meldeergebnis vergangener Jahre zurück. Dies war etwas überraschend, denn so viele Möglichkeiten, einen Hallenwettkampf zu absolvieren gibt es im Land zwischen den Meeren ja nicht.

 

THW-Ergebnisse

50m Hürden

 
Dirk Riekmann M 72 7,03
1

50m Halle

Linda Flöthe wjB 89 7,13
4
PB

Hochsprung Halle

Linda Flöthe wjB 89 1,50
4
PB

Kugelstoß Halle (4kg)

Linda Flöthe wjB 89 9,83
4
PB

Alle Ergebnisse A-Jugend/Schüler  
Alle Ergebnisse B-Jugend/Erwachsene

So war Dirk Riekmann auch der Einzige, der für den Herren-Wettbewerb über 50m Hürden gemeldet hatte. Nach Abstimmung mit den Veranstaltern lief Dirk dann gemeinsam mit zwei B-Jugendlichen. Die Sache war nicht unproblematisch, denn durch die unterschiedlichen Hürdenabstände bestand die Gefahr, dass umstürzenden Hürden von Dirks Bahn die B-Jugendlichen gefährden könnten. Aber alles ging gut, die Hürden blieben stehen. Mit seinem Lauf war Dirk nicht zufrieden, aber für einen optimalen Lauf  waren die Umstände auch nicht unbedingt geeignet.

Linda Flöthe hingegen konnte sehr zufrieden sein. Sie wollte nach über einem halben Jahr Wettkampfpause einen Test absolvieren, konnte aber aus terminlichen Gründen nicht an den A-Schüler-Wettkämpfen teilnehmen. Daher startete sie bei der B-Jugend.
Die um 1kg schwerere Kugel, die in dieser Altersklasse verwendet wird, stieß sie dicht an die 10m-Grenze und belegte damit den vierten Platz. Auch im Sprint konnte sie prima mit den älteren Athletinnen mithalten und erreichte nach neuer Bestleistung den Endlauf.  Den Höhepunkt aber bildete der Hochsprung. Mit einer Bestleistung von 1,38m angereist, meisterte sie nicht nur die Anfangshöhe von 1,35m, sondern auch die folgenden drei Höhen ohne Fehlversuch und schraubte somit ihre Bestleistung auf 1,50m. Von sich selbst überwältigt, meldete sie sich dann vom Wettkampf ab und gönnte sich etwas, was nur wenigen Hochspringern gelingt: sie beendete einen Wettkampf ohne Fehlversuch. Den abschließenden Weitsprung brach sie nach zwei Fehlversuchen ab, denn das Mamutprogramm des ersten Wettkampfes seit langer Zeit, forderte seinen Tribut.

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